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Weisheiten des Konfuzius

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung ist der bitterste.

Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch ein Netz mitbringen.

Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.

Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem Andern zu.

Wer ständig glücklich sein möchte, der muss sich oft verändern.


Viele weitere Weisheiten von Konfuzius finden Sie hier:  »  Konfuzius-Weisheiten

Wer war Konfuzius?

Konfuzius (richtiger Name: Kong Qiu oder Kong Zi bzw. K'ung-tzû = "Meister Kong" - dt. "Meister Konfuzius") war ein chinesischer Gelehrter und Philosoph. Konfuzius begründete den Konfuzianismus. Der Konfuzianismus prägt seit Generationen die chinesische Kultur und Gesellschaft und beeinflusst weite Teile des asiatischen Raumes.

Konfuzius wurde vermutlich 551 v. Chr. in Qufu im chinesischen Staat Lu (heute Shandong) geboren. Er starb 479 v. Chr. in seiner Geburtsstadt Qufu.

Die Familie Kong hat eine der ältesten nachweisbaren Stammlinien der Welt und dürfte damit zu den ältesten Familien der Welt gehören. In Qufu gibt es immer noch eine Familie, die ihren Stammbaum auf Konfuzius zurückführt. In Taiwan lebt ein weiterer Spross der Familie in der 75. Generation.

Konfuzius stellte ethische Werte und Normen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen und machte die Vernachlässigung der Ethik für die Wirren seiner Zeit verantwortlich. Konfuzius erstrebte die Wiederherstellung einer auf gegenseitiger Achtung und Menschenliebe fußenden Gesellschaftsordnung. Zentrale Figur seines Denkens war der "Edle", ein ethisch moralisch einwandfreier Mensch. Um die Menschen zu belehren, gründete Konfuzius eine Schule für Philosophie. Er veröffentlichte inzwischen zu Klassikern gewordene Bücher, in denen Erfahrungen und Dokumente der Frühzeit, Leben, Sitten beschrieben werden. Das bekannteste Buch ist "Lun-Yü" ("Gespräche"), eine Sammlung von Aussprüchen. Werte wie "Menschlichkeit", "Güte" und "Sinn für Moral" bilden nach wie vor den immer wieder diskutierten Kern seiner Lehre. Er leitete daraus das Gebot der "Shu" (Duldsamkeit und Toleranz) ab. Konfuzius forderte: "Tue anderen nicht an, was du nicht wünschtest, dass man es dir antue".

Konfuzius ging es in erster Linie um die Harmonie, die eine bedeutende Rolle in seiner Weltanschauung spielt. In der Harmonie ist erst die Entfaltung des Ichs möglich.

„Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint“

Diesen Angelpunkt, „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht“, sah Konfuzius als das höchste menschliche Ziel an.